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5. August 2012 7 05 /08 /August /2012 16:45

Hallo verehrte Leserschaft,

 

Euch ist bestimmt aufgefallen das meine Blogeinträge bezügl. der Umbausession der Wanderdüne recht abruppt am 19.07. endeten...

 

Einige Sackgassen am Projekt selber (dazu später mehr) und ein Vorfall im näheren Freundeskreis, bremste mich arg aus und die Blogschreiberei trat in den Hintergrund. Es gibt Dinge die sind wichtiger als das WWW (für manche Menschen kaum zu glauben, aber es ist so!) Nun denn - in 12 Tagen fahre ich los zum Rust 'n' Roll 2012 in Pößneck/Thüringen bis dahin muss die Düne soweit fertig sein.

 

Das die Türen nicht mehr die besten an der Düne sind war mir schon bei der Aktion letztes Jahr bekannt. Ich hatte ja im Februar einen Satz gecleante Türen ersteigert, die nun zum Einsatz kommen sollten. Das ich kein Freund von gecleanten Türen bin, ist hinlänglich bekannt, vor allem wenns um einen Daily geht, bei dem auch im Winter bei -20 °C und Schnee die Türen leicht zu öffnen sein sollten.

Ich nahm mir die Beifahrertür zum Einstieg vor und schaute ob das was wird......dachte ich...... beim genauen Inspizieren der Türe fiel mir auf, das der untere Bolzen mit dem die Türe in der Karosserie fixiert wird, noch drinsteckte....

Scheinbar hatte der Vorbesitzer den nicht herausbekommen und das Schanier fahrzeugseitig recht schmerzlos weggeflext.

 

http://blog.makrochip.de/2012-08-05/1.JPG

 

Mit Stolz geschweillter Brust und meinem neuen Türscharnieraustreiber, dachte ich ich hab das Ding ruck-zuck draussen. Nix da... das Restschanierstück lies sich recht einfach abziehen.

 

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Der Bolzen selber kam aber nur 10 mm raus, danach ging es weder vor noch zurück....knapp 4 Tage habe ich dem Teil geopfert, haufenweise Leute gefragt - alles ausprobiert - keine Chance

 

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beim zerlegen der Türe (Türdichtungen & Scheiben ausbauen) fiel mir der Magnetstellmotor ins Auge....ich bin ja kein Freund von den Dingern.... das Drahtseil hatte sich aufgesplisst und als ich das Ding in der Hand hatte fiel es einfach auseinander.... der Halter ist nur mit ein wenig Karosseriekleber am eigentlichen Motor befestigt...ein Grund mehr warum ich von den Dingern immer abrate....

 

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In der Hoffnung, das mir noch irgendwie Etwas einfällt, wie ich den Bolzen rausbekomme, habe ich dann die Türe komplett angeschliffen .... im Nachhinein völlig umsonst.... die Tür hats definitiv nicht ins Auto geschafft.... die miserable Beifahrertür wurde notdürftig zusammengeflickt und wird dann im nächsten Jahr gegen eine (bis da hoffentlich vorhandene) Tür ersetzt...

 

Auf der Heimfahrt (mit dezentem Umweg über den Supermarkt => Einkaufen) entdeckte ich diesen "echten" 500er Fiat auf dem Parkplatz... schönes Teil!

 

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Dann am letzten Samstag kam das Paket mit meinem Lang ersehnten Lack......

 

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fast 70 Euro für ne 2,5 l Büchse!!!! Nach dem entfernen des Klebebands fiel mir auf, das die Büchse komplett anders aussah als die, die ich letztes Jahr im eBay für knapp 20 Euro geschossen habe....

 

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...die Dose schien schon etwas älter zu sein, extrem viel Staub auf dem Deckel, das Farbcodelabel hatte sich gelöst...

 

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...dann erblickte ich die Adresse des Herstellers.....4-stellige Postleitzahl (welche es nur zwischen 1962 und 1993 (!!!) gab) also hat die Dose min. ca 20 Jahre aufm Buckel - super Sache.... Dose mal aufgemacht.... im unaufgerührten Zustand sah der Lack recht normal aus. In der Hoffnung das er doch was ist, erst mal zur Seite gestellt. Andere Dinge hatten Priorität.

 

Zum Beispiel der leichte Flugrost der sich auf beiden Seitenteilen niedergelassen hatte. Erstmal alles mit der Fächerscheibe abgezogen und fertanisiert...

 

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am nächsten Tag dann ordentlich grundiert (erhöht die Haftung von Lack und Spachtel).

 

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Bei der Gelegenheit auch gleich den hässlichen Blechflicken verspachtelt (Sry@Schweineri - aber es musste sein)

Über meine Spachtelkünste oder besser gesagt Gespachteltes-verschleif-Künste brauchen wir nicht diskutieren - die sind im Besten Falle mit "ausreichend" zu beizeichnen. Nebenbei gesagt ich bin nicht zu den Bling Blin-Tunern gewechselt das weiße Radhaus kommt vom Schleifstaub der Spachtelmasse und ist nicht dauerhaft ;-) nach dem Verspachteln noch mal die gespachtelten Flächen mit 2 Schichten Grundierung eingelassen (Spachtelmasse saugt arg, deswegen 2 Schichten)

 

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Auch am Heckdeckel hatte Gevatter Rost, wenn auch nur in nem sehr dezenten Maße, sich zu schaffen gemacht. Mitllerweile weis ich, das man grundsätzlich blankes Blech grundiert und mit einem Basislack überzieht, der keine Feuchtigkeit durch die recht offenporigen matten Lacke, die ich verwende, ans Blech durchreicht. Betroffen ist eine Ministelle an der Kennzeichenaussparung, der Bereich wo die Schriftzüge waren....

 

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...an beiden Seiten, sowie die Stelle unter dem Nummernschild die ich beim letzten Mal gemacht hatte. Alles schön blank gemacht und mit Fertan eingelassen.

 

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Da das Fertan 24 h wirken muss, ging es an den Radläufen weiter: Mit der Rolle wurde weisser Kunstharzlack in 2 Schichten aufgetragen.

 

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jetzt sieht man besonders gut, wo gespachtelt wurde...

 

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Der fahrerseitige Rückspiegel war mir noch ein Ticken zu weit hinten.... in der Seitenansicht wirkte er arg deplaziert... deswegen habe ich ihn ca. 5 cm nach vorne gesetzt... ist schon viel besser

 

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Hier nochmal von der Seite. Das ist schon um einiges gefälliger.

 

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Mit dem höhergelegten Heck bot sich die Möglichlkeit wieder meine hinteren Distanzscheiben zu verbauen... mit dem Orginalfahrwerk schliffen die Reifen an der Radlaufkante schon beim Einfedern im Stand... Probeweise mal die Distanzen und Räder montiert und mit einer Auffahrrampe eine Verschränkung herbeigeführt....

 

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....sieht recht gut aus - ist es auch.

 

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der Look auf der anderen Seite ist schon extrem.... schade das man Fahrwerke in der Optik nicht legalisiert bekommt.

 

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die andere Seite noch gecheckt....alles im grünen Bereich und beim Fahren machte sich nichts bemerkbar... gekauft! .....und somit rollt die Düne auch an der Hinterachse wieder breitspurig durch den Odenwald...... FEIERABEND!

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