In diesem Blog geht es hauptsächlich um alles was mich bewegt (Autos, Musik die 80er Jahre). Nebebei gibts Infos zu meinem 80er Jahre Gästezimmmer
Schweineri ist ein guter Freund, den ich über das Fusselforum kennengelernt habe... vor nicht allzulanger Zeit sagte er mir, das er endlich den alten Wagen seines verstorbenen Grossvaters von seiner Oma geschenkt bekommen hat und Leute braucht, die bei der Bergung helfen. Der Wagen ist 1981/82 das letzte Mal aus eigener Kraft gefahren und stand seit 1995 in der Garage aus der er nun in Schweineri's Schrauberdomizil (die Horschtmeisterei) überführt werden sollte.
Da ich bereits wusste das es sich um einen Jaguar S-Type aus dem 60ern handelt, war ich selbstverständlich dabei.
Als Schweineri dann am vergangen Dienstag im Fusselforum dann erste Bilder postete waren schnell einige Freiwillige gefunden und ihm wurde der Samstag als Termin mehr aufgedrückt als vorgeschlagen....
Da ja so ein Jaguar im Prinzip eine Katze ist, muß man zu allererst jegliche Verwechslung von vorneherein ausschliesen:
(Sorry Schweineri aber der musste sein!)
Nun begab es sich, das ich am 19.10 um kurz nach 6 aus dem Haus gestiefelt bin und mit dem Herbert zur nächstgelegenen Autobahnausfahrt gefahren bin. Dort nahm mich Mr. Chilli (auch ein Fusselforumsbuddie) mit seiner "leicht" optimierten Doppelkabine auf. um in Schweineris und meinen Ort der Jugend zu fahren, um dort bei einem Anhängerverleih einen Autotransportanhänger abzuholen, der der Katze gewachsen ist (Immerhin bringt der Brocken fast 1700 kg auf die Waage).
Hier mal ein Bild vom Gespann:
Dann über die B10 nach Pforzheim gefahren, wo in einem Hinterhof die Katze uns schon erwartete:
Verständlich das nach über 30 Jahren nicht fachgerechter Einlagerung sich einige Schäden offenbaren.... auch "Väterchen Rost" nutze die Zeit um die Katze anzunagen:
Schweineri referierte ein wenig über die Geschichte des Wagens und auch über die in der Türkei enstandene Lackierung in silber....wahrschenlich auch aus diesem Lebensabschnitt des S-Type stammt dieser doch recht morderne Rückspiegel:
"Katzensprung" :
"Weiss' Bescheid ?!?"
Trotz seit 1995 angezogener Handbremse rollte der Wagen nachdem den Reifen wieder ein bissel Luft eingefüllt wurden recht gut... 3 Mann am Heck die schoben und Mr. Chilli der mittels eines Schlupfes vorne zog erlaubten es Schweineri die Katze nach 18 Jahren wieder auf die Strasse zu lenken, was ohne Servounterstützung (da der Motor sanft "erweckt" werden soll) bei dem Kaliber von Auto nicht gerade einfach ist.
Soweit so gut. Das Aufladen auf den Anhänger war dank Seilwinde recht einfach. Während ich damit beschäftigt war, die Katze auf der Ladefläche zu sichern, wurde ein Motor für das Hochdach-Wohnmobil von "Seppel" (einigen Leuten aus meinem diesjährigen Rust 'n' Roll Bericht bekannt) von der Ladefläche der Doka in den Golf Variant den Seppel dabei hatte umgeladen. Seppel machte sich dann auf die Heimreise an den Bodensee..
.... nach Schwierigkeiten mit dem Sichern der Hinterachse (ich wollte ja nix kaputt machen) gab mir Mr. Chilli den entscheidenden Tipp. Wenig später war die fette Mieze fertig zum Abtransport:
die Fahrt in die ca. 40 km entfernte "Horschtmeisterei" war recht unspekaktulär. Mr. Chilli musste aber zugeben, das er "das Teil" am Haken schon "etwas" gemerkt hat beim Fahren.
Vor Ort angekommen war uns leider nur ein Zeitfenster von 30 min vergönnt. Also schnell den Jaguar abgeladen und "aufgeräumt"....
...noch ein Bild vom Innenraum und weiter....
der Anhänger musste wieder zurückgebracht werden und das möglichst vor 12 Uhr da der Anhängerverleih sonst zu hat... die 70 km durchs schwäbische Outback & Autobahn zurückgelegt, kamen wir 15 min vor der Deadline an... alles Bestens... danach kurzer Einkauf im Supermarkt da der Magen schon durchhing.... Dann gings gerade weiter nach.....das lest ihr demnächst hier in der Fortsetzung, also bleibt gespannt