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27. August 2016 6 27 /08 /August /2016 22:00

"C’était un rendez-vous" ist ein französischer Kurzfilm von Claude Lelouch aus dem Jahr 1976.

Der Film zeigt die halsbrecherische Fahrt eines Autos durch Paris an einem Sonntag morgen im August 1976. Die gesamte Fahrt die an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Paris vorbei führt, fand im regulären Strassenverkehr von Paris statt. Es gab keinerlei Absperrungen oder Geländer; auch sind zurückweichende Personen keineswegs ausgebildete Stuntmen gewesen, sondern reale Passanten im noch verschlafenen Paris.

Lelouch fuhr die Strecke von der Porte Dauphine bis zur Basilique du Sacré-Cœur auf dem Montmartre nicht (wie lange vermutet) mit einem Ferrari 275 GTB sondern in einem Mercedes-Benz 450 SEL 6.9 in weniger als 8 Minuten. Bis in die späten 90er Jahre hielten sich die Gerüchte das ein professioneller Rennfahrer am Steuer saß (Jacky Ickx oder Jacques Laffite) bis Lelouch zugab, selber gefahren zu sein. Er hat nach eigener Aussage Spitzengeschwindigkeiten von mehr als 200 km/h erreicht

Der Film wurde ohne Schnitt mit einer Kamera, die an der Stossstange angebracht war, gedreht. Leloch hatte von seinem gerade abgedrehten Film "Ein Hauch von Zärtlichkeit" einige Filmrollen übrig und wollte sie nicht zurückgeben sondern diesen Kurzfilm zu drehen. Zum Einsatz kam der Mercedes weil er einen sehr leistungsfähigen Motor (210 kW/286 PS und 550 Nm Drehmoment) mit einem Hydropneumatik-Fahrwerk kombinierte und somit fast verwackelungsfreie Aufnahmen ermöglichte, was mit einem Sportwagen mit sehr hartem Fahrwerk wie dem Ferrari nicht möglich gewesen wäre. Um die Dramatik zu steigern ließ Lelouch später den Ton des Ferrari, der genau dieselbe Strecke fuhr, über die alte Tonspur legen.

Neben Leloch saßen noch sein Kameraman und ein Kameraassistent im Auto. Die Frau die am Ende die Treppen hochgelaufen kommt, war Lelouchs damalige Lebensgefährtin Gunilla Karlzen.

Für Leute die sich in der Stadt der Liebe auskennen hier die zurückgelegte Strecke:

Tunnel auf dem Boulevard périphérique an der Porte Dauphine => Avenue Foch => Arc de Triomphe => Avenue des
Champs-Élysées => Place de la Concorde => Quai des Tuileries => Louvre: Jardin du Carrousel => Grand Opéra Paris
=> Galeries Lafayette => Trinité => Pigalle => Boulevard de Clichy => Place Blanche => Rue Caulaincourt
=> den Montmartre hinauf => Avenue Junot => Rue Norvins => Place du Tertre => Sacré-Cœur

Im Musikvideo "Open Your Eyes" der Rockband Snow Patrol wurde der Film, mit Erlaubnis von Lelouch, benutzt.

Published by Makrochip - in Allgemeines
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19. Dezember 2015 6 19 /12 /Dezember /2015 19:13

"And her heart said: "Fire it up"
And her soul said: "Fire it up"
And her mind said: "Fire it up"
Let love live again"

 

"Fire it up" - Joe Cocker

 

Nachdem das "Batmobile" letzte Woche von Malsch in mein neues Domizil umziehen durfte, ging es heute daran zu schauen ob der Motor nach 7,5 Jahren Stillstand zum Laufen zu überreden ist.

 

 

 

Öl und Wasser gecheckt - sieht vernünftig aus. Kein Wasser am Ölpeilstab, Verteilerkappe und Kabel sehen gut aus...


Dann zuerst Gang raus und die Rätsche mit einer 17 mm Nuss zur Hand genommmen und am Kurbelwellenrad den Motor ein paar Mal durchgedreht... fühlt sich gut an, Kompression ist deutlich spürbar keine mechanischen Geräusche o.ä. zu vernehmen.

 

Zugegeben etwas mulmig war mir schon, aber jetzt gilt es! Die mitgebrachte 36 Ah-Batterie mittels Starthilfekabel an die Verbaute angeschlossen und...

 

 

Der mechanische KLR tut seinen Dienst und nach der Warmlaufphase verfiel der Kadett in einen sehr stabilen Leerlauf.... als ob er gestern erst das letzte Mal lief. Oberhalb von 3000 U/min hat er das "sprotzeln" angefangen, was definitv an dem 7,5 Jahre alten Sprit liegen dürfte. Klar das der nicht mehr so zündwillig ist wie "Frischer".
Auf der Heimfahrt ist mir allerdings eingefallen, das der Kadett einen Oktancodierstecker hat wo man von 95 (Superbenzin) auf 91 Oktan (Normal) umstellen kann. Im Prinzip wird dadurch die Zündung auf früh gestellt und somit zündunwilliger Sprit dazu bewegt, doch zu zünden allerdings mit entsprechendem Leistungsverlust und höherem Verbrauch...

 

Hier nochmal ein bissel "Sound" allerdings konnte die Kamera nur 50 Prozent von dem "einfangen" was da zu hören war *schwärm*

 

 

Habe den Kadett schön laufen lassen damit er wieder mal auf Betriebstemperatur kommt. Danach noch mal nach Öl und Wasser geschaut.... alles gut.... Frostschutz auf -25°C - damit sollte er auch im Vergleich zum Winter in der Rheinebene im Odenwald keinerlei Probleme bekommen...

Vielleicht nehm ich ihn die Tage mal auf die Auffahrrampen und schau mir mal an ob und was für Überraschungen mir der Unterboden so bietet. Den Kofferraum ausräumen und durchschauen was so an Teile "mitgeliefert" wurden wäre auch noch ne Idee, da muss ich dann aber nach nem Helfer Ausschau halten

13. Dezember 2015 7 13 /12 /Dezember /2015 08:13

Es gibt Sie immer wieder - Momente im Leben, bei denen man nicht nein sagen sollte..

um die Bedeutung des heutigen Tages zu verdeutlichen, muss ich (leider) arg weit ausholen:

Vor 12 Jahren, 4 Monaten und 9 Tagen kaufte sich ein 18-jähriger junger Mann sein erstes Auto. Für einen kleineren dreistelligen Euro-Betrag wechselte der damals noch graumetallic-farbene 5-türige 91er Opel Kadett E seinen Besitzer. Er sollte in den nächsten Jahren zur "Visitenkarte" des damals in einer Ausbildung zum KFZ-Mechaniker sich befindenden Mannes werden...
Ich war damals in sehr vielen Bauabschnitten beteiligt, sei es als Trüffelsau im eBay, die immer wieder günstige Teile zu Tage förderte, beim Schweißen als die Koryphäe am Löschlappen (verhindern das der Unterbodenschutz und somit das Auto abfackelt), dem ersten kompletten Lackieren des Wagens auf mattschwarz, als Schlachtgehilfe aufm Schrottplatz oder auch "nur" als Berater in Optikfragen. Ich habe mit dem Wagen und seinem damaligen Besitzer sehr viel erlebt und schöne Erinnerungen gehabt.

Die für einen Autokauf übliche Probefahrt erfolgte bereits im Jahre 2007, als ich als "Dankeschön" den Wagen für einen Tag "mit nach Hause" nehmen durfte.

Spätestens da war mir klar, das ich diesen Wagen kaufe, wenn er den mal zum Verkauf stehen würde.

Nach dem gut gemeintem Versuch dem Kadett einen neuen Radlauf auf der Beifahrerseite einzuschweißen (der leider etwas in die Hose ging) und einem guten Angebot für einen Astra F Kombi, entschloss sich der Besitzer den Kadett erst mal wegzustellen, um in dann wenn Zeit und Geld da ist auf die Turbo-Technik aus dem Vectra A/Calibra 4x4 turbo umzubauen.

 
Am 26.05.2008 meldet er den Kadett ab und stellt ihn in die Garage. Sein Leben nahm über die nächsten 7,5 Jahre positive wie auch negative Wendungen, welche verhinderten, das es nicht dazu kam, den Kadett "anzufangen". Schlussendlich kam er zu der Entscheidung das er in absehbarer Zeit nicht dazu kommen würde und so machte er mir am diesjährigen Oktober-AAB ein Angebot bekam, das ich nicht ausschlagen kann.
 
Für ein Taschengeld wechselte der Wagen mit all seinen Features und Eintragungen (und natürlich den Schäden die durch die lange "Lagerung" entstanden sind) den Besitzer - der Verkäufer wünscht sich, das der Wagen nicht geschlachtet wird, sondern wieder auf die Strasse kommt - allein schon wegen den Eintragungen die mittlerweile z. T. fast unmöglich zu bekommen sind:
 

 

 

Da ich mit den seinem Wunsch d'accord gehe und seit dem Verkauf der Wanderdüne irgendwie "nackt" fühle (so ganz ohne Opel im Fuhrpark), sagte ich unter Vorbehalt zu.
Jetzt hies es ein geeignetes Domizil mit ausreichendem Platz zu finden - auch weil der Fiero eh "ausgelagert" werden sollte.
Wer sich anhand der Einleitung und der kryptischen Abkürzungen nicht vorstellen kann, wie der Wagen aussieht, dürfte auf den beiden folgenden Bildern aus dem Frühjahr 2007 sehen, warum ich wegen dem Wagen so "steil" gehe:
 

 


Anfang November wurde dann der Vertrag für einen Hallenanteil in akzeptabler Entfernung zu meiner Casa unterschrieben - Am 23.11. setzte ich meine Unterschrift unter den Kaufvertrag des Kadetts der unter "Angaben des Verkäufers" die Phrase "Der Käufer kennt den Wagen genaus sogut wie der Verkäufer..." enthielt ;-).
 
Somit ging es "nur" noch darum den Transport des "Batmobile" und des Fiero zu organisieren.
Nach langem Fragen und Suchen (entweder fehlte das Farzeug, die benötigte Anhängelast oder der passende Führerschein bei den angefragten Personen) fiel die Wahl auf Jürgen Breining Transporte in Walldorf. Man kennt sich aus dem Renault Club - ein Hoch auf das Networking - allerdings umsonst gibt es natürlich nichts. Sprit und Abnutzung von Leicht-LKW und Hänger müssen bezahlt werden und Jürgen möchte auch künftig abends sich ab und an ein Steak zu seinem Salat leisten können - also wurde ein für beide Seiten fairer Preis ausgehandelt und ein Termin festgelegt der 12.12.
 
Um 0900 war ich in beim Jürgen in Walldorf - um 0930 waren wir "on the Road". Die Fahrt ins malerische Malsch (zwischen KA und RA) verlief erwartungsgemäß unspektakulär. Zu erst mal den Trailer vorbereitet, dann ans "Gerät"

 


Mit Scheibenenteiser und ein paar Papiertüchern wurde die Frontscheibe vom Staub und Dreck von 7,5 Jahren befreit - beim Rangieren ist es besser wenn man die Anweisungen des "Mannes an der Seilwinde" klar erkennen kann ;-)

 

Der Inneraum ist versehen mit dem Connoly-Leder-Gestühl des "GSI Champion" (ein gefragtes Sondermodell des Kadett E) und aufgefüllt mit allerlei Teilen wie einem neuen Seitenteil, dem Rest des Schwellers der an der Fahrerseite geschweisst wurde und und und...

 

 
Damals eine beliebte Modifikation am Kadett E - Umbau auf das Digital Cockpit des Kadett GSI. Die Hupenplatte des Sportlenkrads enstammt einem Pontiac LeMans (für den Nordamerikanischen Markt gebauter Kadett E mit geänderten Schürzen und anderer USDM-Spezifika - gebaut von 1988-1992), den der Vorbesitzer und ich gemeinsam geschlachtet haben.

 

 
Hinten eine amtliche Frittentheke aus dem Hause Mattig, gecleantes Heck und Nummernschildaussparung in der GSI-Heckschürze, schwarze Irmscher Rückleuchten und ein damals recht moderner Duplex-Endtopf mit DTM-Endrohren.

 

 

Dann das erste Mal seit 7,5 Jahren unter freiem Himmel. Böser Blick in Blech, Mattig Front und schwarze Blinker (nicht lasiert) machen trotz gefühlten 5 kg Staub Einiges her,

 

 

 

 
Das waren die "schönen" Seiten. Auf der Beifahrerseite zeigt der Radlauf die Spuren eines misslungenen Reparaturversuches.

 

 

Um ein Aufsetzen (vor allem an der recht tiefen Frontschürze) zu vermeiden, wurde mit Baudielen die "Auffahrt" auf den Trailer deutlich verlängert

 

 

Da ich vermeiden will, den Motor nach 7,5 Standzeit durch unsachtes Aufwecken zu killen, wurde der Kadett mittels Seilwinde auf den Trailer gezogen.

 

 

Drauf isser!

 

 

Zur Verdeutlichung wie eng es beim Verladen zu ging - Man musste bei jeder Bewegung darauf achten, das man nicht von vorbeifahrenden Autos "mtigenommen" wurde

 

 
Schön verzurrt - die "Beigaben" wie Ersatzheckscheibe, Original-Himmel und die Winterreifen auf Stahlfelgen im Renault Master verstaut und schon kanns losgehen - ab auf die Strasse - Kilometer machen!.

 

 

...bis... ja bis dann beim Tanken auf der Autobahntanke in der Nähe von Sinsheim uns das hier auffiel:

 

 

Platter Reifen - 100 Punkte. Temperaturcheck - Reifen brutalst heiß - Felge auch schon richtig warm. Da weder Jürgen und ich über den Röntgenblick verfügen, mit dem man sicherlich die innere Struktur des Reifens hätte analysieren können, war die Entscheidung auf der Hand, mit dem Gummi fahren wir keine 80 km mehr durch die Landschaft - auch wenn er vermeintlich die Luft hielt nach dem Aufpumpen.

Auf der Raststätte war das blöd zu machen, zumal das Radkreuz im Master keinen 17 mm Sechskant hatte, der für die Radschrauben am Trailer benötigt wird. Also runter in Sinsheim an die Tanke mit ATU nebendran. Nachdem in der Tanke die Frage nach einem 17er Radschlüssel/Radkreuz o.ä. nicht die gewünschte Antwort brachte, haben wir frech mal bei den drei Buchstaben des Grauens gefragt und wurden allen existierenden Gerüchte zum Trotze ordentlich bedient. Der Meister überlies uns für eine angemessenes Pfand ein passendes Profi-Radkreuz...zurück ans Gerät!

Natürlich wollten wir den Kadett nicht mehr abladen also galt es zu improvisieren... Handbremse rein, Unterlegkeile unter die hintere Achse des Trailers, hintere Stützen auf ein brauchbares Niveau und mittels Rangierwagenheber den abgekoppelten Trailer soweit in die Höhe treiben, das die vordere Achse vom Boden abhebt.

 

 

 

Rad gewechselt - Trailer runter - alles zusammengepackt/zurück gebracht und weiter gings. Die restliche Fahrt war durch eine weitläufige Stauumfahrung etwas langwierig aber dennoch von Erfolg gekrönt - heil im neuen Domizil angekommen wurde der Trailer in die Halle gefahren um das Entladen zu erleichtern.

 

 

 

da wir im Zeitplan mehr als hintendran waren hies es noch einmal Vollgas. Der Fiero musste ja auch noch getrailert werden. Leider habe ich vergessen Photos zu machen. Allerdings konnten wir ca. 1,5 Stunden später auch Vollzug melden:

 

 

Da der Fiero selbstständig fährt, lenkt und bremst war das Abladen deutlich schneller erledigt als beim Kadett - nun stehen Sie gemeinsam in der Halle... mal schauen vielleicht gibts ja im Frühjahr ein paar kleine mittelmotorige Kadetten mit Klappscheinwerfer zu vermelden *g*

 

4. Juni 2015 4 04 /06 /Juni /2015 19:38

Lange nichts mehr über die Leadia geschrieben... Nachdem letztes Jahr die Gute die Reaktivierung verweigerte (Ich weis bis heute nicht warum Sie nicht anspringen wollte) lief sie im April ohne Probleme (wenn auch mit Starthilfe, da die Kickstarterfeder defekt ist) an.

Ich hab dann das Versicherungschildchen und für kleines Geld noch ne Batterie geholt und bin 1-2 Tage mit ihr durch die Gegend gedüst. Am 25. April habe ich dann Rumpel abgeholt und irgendwie war entweder keine Zeit oder mieses Wetter zum Roller fahren - sprich Leadia stand auf dem Parkplatz vor dem Rumpel nur dekorativ herum.

Zwischenzeitlich habe ich für die Gute ein superseltenes Körbchen, wenn auch in stark patiniertem Zustand erstanden. Muss mich an die veränderte Optik erst noch gewöhnen, aber der zugewonnene "Kofferrraum" lässt sich nicht wegstreiten.

 

 

Heute war dann nach fast 6 Wochen endlich mal die benötigte Schnittmenge da. Erstmal die Spinnweben (!!!) entfernt. Schlüssel rumgedreht, Startknopf gedrückt und nach 2-3 Umdrehungen des Anlassers war Sie da. Ich dachte das würde länger dauern...

Nach ner gediegenen Warmfahr-Runde in Buchen gings dann auf große Tour durch den Odenwald. Leider habe ich mehr die Landschaft genossen und leider erst gegen Ende festgestellt das ich überhaupt keine Bilder gemacht habe. Schon auf dem Rückweg kurz hinter Schneeberg (Unterfranken) habe ich dann einige Pics der Leadia vor schönem Odenwaldpanorama geschossen.

 

 

Am Ende waren 51 km mehr auf der Uhr und ich um das Wissen reicher, dass die Variogewichte definitv fällig sind (zwei wirklich heftige Steigungen waren nur unter Schrittempo und unter Zuhilfenahme der Beine zu bezwingen).

14. Mai 2015 4 14 /05 /Mai /2015 20:10

Nachdem es schon Einigen bekannt ist, gebe ich auch hier im Blog meinem neuen Daily eine eigene Kategorie:

Nach über 10 Jahren in denen ich durchgängig Opel gefahren bin, waren Ausflüge in Richtung Mercedes-Benz und Renault Wegbereiter für das was jetzt kommen sollte. (Einige müssen jetzt echt stark sein!)

 

Ich, Makrochip, im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte habe einen VW gekauft:

 

 

Wer mich kennt weis das ich jetzt nicht irgendeinen x-beliebigen VW kaufen würde. Es ist ein 95er VW Polo 86C/2F der am Anfang seines Lebens im Dienste der Telekom stand. Natürlich hat er ein paar Weh-Wehchen, aber das ist bei dem Budget wo ich meine Autos kaufe ja normal.

 

 

Für mich interessant ist der Wagen, da er eine LKW-Zulassung besitzt und somit im Vergleich zum PKW-Diesel sehr günstig in der Steuer ist. Dafür muß man aber auch Opfer bringen... In diesem Fall kostet es die Rücksitzbank, allerdings bekommt man dafür eine große Ladefläche. Alles hat seine Vor- und Nachteile

 

 

Die erste Modifikation die erfolgte, war der Austausch der Sitze... der Fahrersitz war nach 20 Jahren mehr als durch. Durch Zufall fand ich im ebay Kleinanzeigen Sportsitze aus dem Golf II-Sondermodel "Fire and Ice" die ich mir sicherte. Mit ein bisschen Hilfe aus den Reihen des "Alt aber b€zahlt" wurden die Sitze so angepasst das auch die Sitzhöhe wieder stimmt.

 

 

Und hier das Aggregat: Motorkennbuchstabe 1W. Wirbelkammer-Diesel mit 48 PS. Hört sich träger an als er ist. Da der Wagen ein Leergwewicht von gerade einmal 810 kg hat, hat der Motor mit dem Polo leichtes Spiel: Das gut abgestimmte 5-Gang-Getriebe tut sein übriges, so dass der Wagen sich elastisch (und somit schaltfaul) und flink fahren lässt, wenn er Betriebstemperatur hat.

 

 

Die nächste Modifikation betrifft die Bereifung, da der Vorbesitzer kurz vor dem Verkauf an mich neue Winterreifen aufziehen hat lassen, wollte ich schleunigst Sommerreifen. Und da ich mal wieder ein Bild vor Augen habe, wie der Wagen später aussehen soll, mussten es bestimmte Felgen für die Sommerreifen sein. Für einen sehr günstigen Tarif wurde ich im eBay fündig und die aufgezogenen (Allwettter-)Reifen sind für eine Saison auf jeden Fall noch gut. Nur die Optik lässt zu wünschen übrig:

 

 

schwarz lackiert & Flugrost... so kommen mir die Dinger nicht ans Auto. Da muss etwas passieren. Für die aktuelle Saison habe ich mich entschieden es auf die billige und schnelle Art zu machen. Also abgeklebt und erstmal grundiert.

 

 

nachdem alles grundiert war, wurde lackiert. RAL 9010 (reinweiß), die gleiche Farbe wie auch der Polo hat...

 

 

zum Abschluss habe ich die Abklebung entfernt (bis auf die Ventile - das mache ich wenn der Lack durchgetrocknet ist) und bin mit dem Ergebnis einigermassen zufrieden.

 

 

Zu guter Letzt ist die Frage warum der Polo den Namen Rumpel trägt... Rumpel ist ein Figur aus der Sesamstrasse die in einer Mülltonne wohnt und überaus griesgrämig ist. Wer "Rumpel" mal beim Kaltstart erleben durfte, wird mir zustimmen das der Name sehr gut zu dem Töff-Töff "passt".

8. März 2015 7 08 /03 /März /2015 17:26

Heute war es dann soweit nach gut 5 Jahren in meinem Besitz hat mich heute die Wanderdüne verlassen.

Das nach meiner Meinung nach beste Auto, das ich "gebaut" habe, hat nun einen neuen Besitzer, nennen wir ihn einfach mal Mr. M....

Die Wanderdüne soll im derzeitigen Zustand erhalten bzw. weitergebaut werden und seiner Schwester als fahrbarer Untersatz dienen.

Da ich mitbekam das Mr. M. 1987 geboren wurde machte es mir leichter die Wanderdüne herzugeben... irgendwie holt mich mein Lieblingsjahr der 80er Jahre immer wieder ein oder wie gibt mir in einem unschlüssigen Moment einen "Stups" in die richtige Richtung.

 

Nach ner größeren Einweisung und dem Zeigen der gesammelten Teile entschied sich Mr. M für ein kleineres Paket was aber auch an der Tatsache lag, das der S124, der den Trailer zog auch noch 2 Mitstreiter befördern musste - ergo weniger Platz für Teile war.

Nach Starthilfe durch Tobi's Astra lief die Wanderdüne nach 4-5 Umrehungen an und verfiel in einen stabilen Leerlauf. Nach ner kurzen Einweisung fuhr Mr. M. dann die Düne in einem Zug auf den bereitgestelllten Trailer
 

 

 

Trotz der Staubschicht vom 2,5 Jahre rumstehen in der Schörn wusste der Lack in der leuchtenden Mittagssone zu überzeugen.

 

 

Da der Platz im S124 limitiert war, wurde alles was da nicht reinpasste in die Wanderdüne verfrachtet...

 

 

 

..was bei sperrigen Sachen wie den Türen nicht einfach war, aber doch irgendwie ging.

 

 

Da die Jungs doch sehr ausgehungert waren, gingen wir noch in ein schottisches Restaurant um uns beim kollektiven Verzehr von "Frikadellen im Brötchen" in Benzingesprächen zu ergeben.

Irgendwann war dann aber doch der Moment des Abschieds gekommen. mit einem lachenden und einem weinenden Auge sah ich die Wanderdüne entschwinden

 

 

 

 

Machs gut, altes Mädchen! Danke für alles und viel Glück mit deinem neuen Besitzer. :'(

3. März 2015 2 03 /03 /März /2015 18:51

Nach langem Hin und Her habe ich mich entschlossen die Wanderdüne zu verkaufen. Da das Auto doch sehr speziell ist und dazu noch seit knapp 2,5 Jahren steht, habe ich es im Fusselforum angeboten wo ich kürzlich Rückmeldung bekam.

 

Der Interessent will die Gute erhalten bzw. weiter in dem Stil verfeinern, was es mir deutlich einfacher macht, sie herzugeben.

 

Wenn es klappt wird die Düne am Sonntag abgeholt, also hies es erst einmal ausgraben und schaun ob noch ein bischen Leben in ihr steckt.

 



Einiges an Staub hat sich angesammelt. Erstmal die Ratsche genommen und den Motor von Hand ein paar Mal durchgedreht, dann das Überbrückungskabel dran und georgelt.... nach 20-30 Sekunden lief sie dann.... direkt auf Gas (!!!!) - scheinbar ist kein Benzin mehr im Tank, werd ich aber noch gegenchecken. 2-3 Liter Benzin bringen da bestimmt Gewissheit.... Ein paar kleinere elektrische Problemchen sind noch erwähnenswert und die Handbremsseile sind ein bischen Spack...
 

 

 

...Gevatter Rost hat ein bischen am Radlauf genagt, aber das ist auf jeden Fall zu retten...

 

 

 

ich bin aber erleichtert, das es keine allzu großen Probleme sind, die die Düne vom TÜV trennen...

 

 

Ende der Woche werd ich mal 1-2 Eimer Wasser nehmen und sie grob sauber machen und im Innenraum kann ein feuchter Lappen und der Staubsauger auch nicht schaden... Der neue Besitzer soll sich ja wohl fühlen in seiner Neuerwerbung....

17. Januar 2015 6 17 /01 /Januar /2015 19:03

"Was it you that said, "How long, how long
How long to the point of no return?"

 

Kansas "Point of no return"
 

 

Es gibt Momente im Leben, wo man merkt, dass man eine Grenze überschritten hat. Ein Punkt, wo es kein zurück gibt... Wo Fiffi einem in der Rolle des Max Rockatansky hinter ruft:

 

 

Genau so einen Moment hatte ich heute. Nachdem ich in den letzten 3 Monaten, allerlei Teile für den Fiero zusammen getragen habe, dachte ich mir ich "baue" die alle mal auf. Damit fertig wurde mir klar, dass ich längst über den Point of no return drüber bin.

 

 

Jetzt kann ich mich nicht mehr herausreden, dass kein Geld oder keine Teile oder kein Geld und keine Teile da sind. Jetzt wird der Fiero TüV fertig gemacht.

 

Der Vollständigkeit halber: 2 vordere Bremsscheiben, 2 mal äußeres und 2 mal inneres Radlager, 4 Bosch Zündkerzen, 1 Ölfilter, 4 Schrauben für die Seitenmarkierungsleute, 1 Satz vordere Bremsbeläge und ein Filter nebst Dichtung fürs Automatikgetriebe. Die ganzen feinen Sächelchen haben weniger gekostet als EINE Bremsscheibe bei der ersten Händleranfrage im April letzten Jahres. Es zeigt sich wieder das man mit gesundem Geiz viel Geld sparen kann.

Als ob das aber nicht genug wäre, war ich heute noch auf Kaperfahrt im benachbartem Rhein-Neckar-Kreis. Für kleines Geld gabs Fiero-Teile,die ich zwar aktuell nicht brauche, aber wer weis was passiert oder ob ich mal Teile zum Tauschen brauche. Ich hab da den Rat eines befreundeten Fahrers eines anderen Exoten befolgt: "Mit einem solchen Exoten auf deutschem Boden kaufst Du Teile, wenn Du sie günstig bekommst und nicht erst wenn Du sie brauchst!"

 

Eine Türaussenhaut für die Fahrerseite

 

 

und eine Heckverkleidung für einen Fiero SE (6 Zylinder) incl. Stossstangenhalterung und Pralldämpfer

 

 

Sobald einigermassen stabiles Wetter wieder ist, gehts daran den Fiero TüV fertig zu machen. Wunschtermin wäre für mich im März, damit ich noch vor der neuen Kurzzeitkennzeichenregelung das Ganze hinter mir habe und den Fiero zulassen kann.

 

11. Januar 2015 7 11 /01 /Januar /2015 22:06

Seit Mitte Dezember ist die Babette auf Winterreifen unterwegs. Die langweiligen Stahlfelgen wurden mit seltenen Radkappen aus den 80ern "verschönert". Der Verkäufer hatte die aus dem Kofferraum von nem VW Scirocco I-Scheunenfund der 1989 stillgelegt wurde.

 

 

Auch wenn sie so aussehen, es ist KEIN Edelstahl sondern schnödes (wenn auch effektvoll) lackiertes Plastik.

 

Für die nähere Zukunft habe ich mir was zu Weihnachten gegönnt:

 

 

Porsche "Telefon"-Felgen in 7x15 ET 52,3. Sie wurden laut der Teilenummer/Gußstempel ursprünglich für einen 944er im Jahr 1988 hegestellt.

Viele werden sich fragen wie man 5-Loch Porsche-Felgen an nen Twingo mit 4-Loch-Anbindung bauen kann... es gibt von verschiedenen Herstellern Distanzscheiben die auf den passenden Lochkreis und -Anzahl adaptieren. Die Frage ist wieviel mm Breite diese haben dürfen bzw. die brauchen damit Reifen und Felgen nirgends schleifen UND der freundliche Graukittel beim TÜV mir das Ganze einträgt.


Das ist allerdings Priorität B. Als Nächstes stehen die fahrerseitige Antriebswelle und Bremsen vorne an, dann kommt erstmal der Fiero "unters Messer", also irgendwann im Sommer sollte es mit den Porsche-Felgen weitergehen.

7. Dezember 2014 7 07 /12 /Dezember /2014 20:20

Hallo!

 

Ab sofort ist der Webauftritt der Alt aber bezahlt-Treffs in Rittersbach unter einer eigenständigen Seite erreichen! Ich würde mich freuen, wenn Ihr auch weiterhin dort ab und an mal reinschaut was es so Neues gibt!

 

http://altaberbezahlt.org